Metallische Werkstoffe weisen je nach Herstellungsart unterschiedliche Gefüge auf. In einem gleichmäßigen Gefüge bilden die Metallkristalle ein regelloses Haufwerk; eine besondere Ausrichtung – etwa nach einer Kaltumformung – bezeichnet man als Textur. Das Gefüge lässt sich am Schliffbild- einer geschliffenen, polierten und geätzten Schnittfläche- beurteilen. Für Stahl gehen aus dem Eisen-Kohlenstoff-Diagramm typische Gefüge z. B. Ferrit, Austenit, Perlit, Martensit, Bainit, usw. hervor.

 

Zurück zum Index…