Glühen

Glühen

Wärmebehandlungen, mit denen man Werkstoffeigenschaften verändern kann. Für Stahl kommen zur Anwendung: Spannungsarmglühen (Innere Spannungen, die beim Abkühlen eines Werkstückes auftreten, werden mit diesem Glühverfahren abgebaut.); Rekristallisationsglühen (Hier wird der Stahl über seine Rekristallisationstemperatur hinaus erwärmt, damit eine Umbildung des Kristallgitters stattfinden kann.

Diese Wärmebehandlung kommt vorwiegend nach starker Verformung zum Einsatz); Weichglühen (stellt einen, für die Weiterverarbeitung günstigen, weichen Zustand her. Dabei werden auch Zementitteilchen kugelig eingeformt – „GKZ-Glühen“); Normalglühen (stellt ein gleichmäßiges und feinkörniges Gefüge mit Perlitanteilen ein); Grobkornglühen (dient zur Erziehung eines groben Korns. Hierdurch wird die Spanbarkeit verbessert); Diffusionsglühen (ermöglicht die Beseitigung örtlicher Konzentrationsunterschiede).

 

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2018-04-30T08:45:14+00:0027. August 2013|