Härtemessverfahren

Härtemessverfahren

In der Technik bezeichnet man als Härte eines Werkstoffes den Widerstand, den er dem Eindringen eines Prüfkörpers entgegensetzt. Man unterscheidet statische und dynamische Verfahren zur Härtemessung. Im Allgemeinen prüft man je nach Härte, Werkstoff, Form und Größe des Werkstückes die Härte nach: Brinell: Eine gehärtete Stahlkugel mit Durchmesser 2,5, 5 oder 10 mm wird in die glatte Oberfläche des Werkstückes eingedrückt und der Durchmesser des auf der Oberfläche entstandenen Kugeleindruckes gemessen.

Das Verfahren kommt nur für ungehärtete Werkstoffe zum Einsatz; Vickers: Bei der Vickersprobe wird die Spitze einer vierseitigen Diamantpyramide in die Oberfläche des Werkstückes gedrückt. Zur Bestimmung der Eindruckoberfläche misst man die beiden Diagonalen des Eindruckes. Der Mittelwert beider Maße wird bei der Berechnung zugrunde gelegt. Rockwell: Bei der Prüfung nach Rockwell wird ein Körper in zwei Stufen in die Oberfläche des Werkstückes gedrückt. Beim gängigsten Verfahren verwendet man einen Diamantkegel mit 120° Kegelwinkel als Eindringkörper. Der Härtewert ist auf der Skala des Härtemeßgerätes direkt ablesbar.

 

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2018-04-30T08:45:01+00:0027. August 2013|